Ein Loblied auf den "Skye"
Schon seit vielen Jahren kenne und liebe ich die Rasse "Skye - Terrier" und ich besaß auch 13 Jahre lang 2 Skye-Hündinnen. Dann folgte ein langer Lebensabschnitt ohne Hund, aber der Wunsch nach einem Skye - irgendwann mal wieder - dieser Wunsch blieb.
Seit letztem August nun sind wir glückliche Besitzer einer Skye-Hündin, die uns seitdem jeden Tag enorm viel Freude macht.
Ich wundere mich immer wieder, warum diese Rasse so selten ist. Wenn man in Hundebüchern nachliest, findet man die Rasse entweder gar nicht oder - wenn sie erwähnt ist - klingt die Beschreibung oft leicht negativ oder läßt den Skye zumindest als ziemlich schwierigen Hund erscheinen.
Viele "Probleme", die man mit anderen Hunden in der Hundeschule abtrainieren muss, hat man mit dem Skye von Anfang an erst gar nicht. Zum Beispiel wird er nie einen anderen Menschen anspringen, da er Fremden gegenüber zurückhaltend ist, er wird nicht "abhauen" da er bei seinem Menschen bleiben möchte, was er einmal gelernt hat, wird er für immer behalten - man muss nicht immer wieder von vorne anfangen. Die angebliche Sturheit oder den Eigensinn kann man auch bei sehr vielen anderen Rassen beobachten - ganz bestimmt nicht nur bei dem Skye.
Seine Treue und Loyalität seiner Familie gegenüber sowie seine Unbestechlichkeit sind einfach wunderbar. Er wird vielleicht ein "Leckerli" von einem Fremden nehmen, aber damit noch lange nicht sein Freund werden und schon gar nicht vergessen, zu wem er gehört. Der Skye ist sowieso nicht "verfressen". Außerdem ist er mutig und ein absolut zuverlässiger Wachhund.
Er ist so wenig anspruchsvoll, passt sich jeder Situation an, das heißt wo er ruhig sein muss, wird er sich ruhig verhalten und wenn es andererseits ums Spielen und Toben geht, entwickelt er unerschöpflichen Spieltrieb und Ausdauer. Man kann ihn überall hin mitnehmen und er wird sich immer diskret und ruhig verhalten. Er macht sehr gerne ausgedehnte Spaziergänge durch Feld, Wiesen und Wald ist aber andererseits auch zufrieden, wenn es mal weniger "Auslauf" gibt.
Was die Fellpflege angeht, ist sie nicht aufwendiger als bei vielen anderen langhaarigen Rassen. Der Skye ist ein ganz besonders schöner und eleganter Hund, seine Art sich zu bewegen und zu laufen immer wieder faszinierend.
Ich wundere mich immer wieder, warum der Skye nicht viel mehr verbreitet ist. Wenn mehr Menschen diese Rasse kennen würden, würden bestimmt viele einen solchen "Traumhund" haben wollen.
Unsere jetzige kleine "Skye"-Maus bestätigt, wie wunderbar diese Rasse ist und ich möchte für mich bzw. uns sagen:
einmal Skye - immer Skye.
Eure
Josiane Giebeler

Ein Todesfall in der Familie hat eine sehr liebe Freundin veranlasst
mir diese tröstenden Zeilen zu senden , und ich bin der Meinung das
diese nicht nur für mich sein sollten , deshalb werde ich sie mit euch allen teilen
denn jeder braucht mal tröstenden Zuspruch .

Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.
„Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“

Einer bleibt selten allein
Du willst also ausstellen - das ist aber gefährlich. Es bleibt nicht bei einem Hund - sei doch mal ehrlich.
Einer ist gar nichts, ein Zweiter muß her! Ein Dritter ist einfach, ein Vierter nicht schwer.
Ein Fünfter erfreut Dich, mit ´nem Sechsten wird´s gehn. Ein Haus voller Hunde macht´s Leben erst schön!
Warum nicht noch einen, Du traust Dich, nicht wahr? Sie sind wirklich ganz einfach, aber mein Gott, das Haar!
Ein Hund auf dem Sofa, ein Hund im Bett! Hunrige Mäuler in der Küche, das findest Du nett?
Sie hören auf´s Wort und sind gar kein Problem! Wenn´s noch einer mehr ist, wird es immer noch gehn.
Die Möbel sind staubig, die Fenster nicht klar, der Boden ist schmutzig, das Sofa voll Haar.
Es leidet der Haushalt, man nimmt´s kaum noch wahr. Die Nasenabdrücke und überall Haar!
So suchen wir Platz, der neue Welpe ist top! Wir finden schon Zeit, für Besen und Mop!
Es gibt kaum ein Limit, dem Himmel sei Dank! Ihre Zahl zu verringern, der Gedanke macht krank!
Jeder ist anders, Du weißt, wer da bellt. Das Futter ist teuer, der Tierarzt kriegt Geld!
Die Familie bleibt weg, Freunde lassen Dich in Ruh´. Du siehst nur andere Hundeleute, die genauso leben wie Du!
Die Blumen sind tot, der Rasen ist hin, doch am Wochenende hast Du anderes im Sinn.
Man meldet und reist, so ist der Trott. Dazu die Hundesteuer, bald bist Du bankrott.
Ist es das wert, was machst Du da bloß? Dann kommt Dein Liebling und springt auf den Schoß.
Sein Blick wärmt das Herz und um nichts in der Welt, gäbst Du einen nur her, was bedeutet schon Geld?
Egal, ob für Zucht, für Show oder Spaß, für jeden gibt´s Platz, jeder dient zu irgendwas.
Die Winter sind mühsam, mal naß und mal rauh. Die Hunde sind schmutzig und Du bist ganz blau.
Manche Abende sind gräßlich, dann schreist Du im Haus. Die Hunde auf dem Sofa, sie wollen hinaus.
Die Hunde, die Shows, die Reisen, die Sorgen, die Arbeit, die Spannung, die Gedanken an morgen!
Es muß wohl was wert sein und es muß Dir was geben, denn sie lieben Dich alle, die Hunde in Deinem Leben.
Alles hat sich verändert, nichts ist mehr gleich! Du liebst Deine Hunde und Deine Seele ist reich !!!
Autor unbekannt

10 Bitten eines Hundes an seinen Menschen
1. Mein Leben währt ungefähr 10 Jahre - mal mehr mal weniger.
Jede Trennung von dir bedeutet für mich großes Leid. Bedenke dies,
ehe du mich nimmst!
2. Laß uns beiden Zeit, uns kennenzulernen und uns zu verstehen.
Werde nicht ungeduldig, wenn du etwas von mir verlangst, was ich
noch nicht wissen kann.
3. Habe Vertrauen zu mir, denn davon lebe ich, weil ich auch dir
vertraue. Du bist alles was ich habe. Für dich würde ich mein Leben
geben.
4. Sei mir nicht böse, wenn ich einen Fehler oder Unsinn mache.
Sperre mich niemals zur Strafe ein. Denn eine solche Strafe kann
ich nicht verstehen!!! Du hast deine Familie, deine Freunde, deine
Arbeit, deine Vergnügen. Ich habe nur DICH.
5. Sprich mit mir. Ich kann zwar deine Worte nicht verstehen, aber
ich kenne deine Stimme - auch wenn du mir ganz leise ins Ohr
flüsterst. Schreie nicht mit mir!
6. Ich vergesse niemals, wenn du mich schlecht behandelst.
Trotzdem stehe zu dir in guten und in schlechten Tagen,
denn du bist mein einziger Freund.
7. Schlage mich nicht! Meine Kiefer und Zähne könnten
deine zarten Knochen und deine weiche Haut mühelos brechen
und zerfetzen. Das tue ich nicht, weil ich dich liebe!
8. Schimpfe nicht mit mir! Sage nicht ich sei bockig, falsch oder faul.
Denke in solchen Fällen vielmehr nach, ob ich das richtige Futter habe,
ob ich durstig oder vielleicht krank bin, oder ob ich bereits alt bin und
mein Herz, das für dich schlägt, nicht schon verbraucht ist. Es gibt viele
Gründe. Vergiß dies nie!
9. Wenn ich alt werde, kümmere dich besonders lieb um mich. Auch du
wirst einmal alt und brauchst vielleicht Jemanden, der zu dir steht.
10. Gehe jeden Gang mit mir, besonders den Letzten!! Sage dann nicht:
"Ich kann das nicht!" Ich liebe dich bis zum letzten Atemzug, bis meine
Augen sich schließen. Ich gehe getröstet von dieser Welt, wenn ich deine
Hand in meinen letzten Stunden spüre und sie mich zärtlich streichelt -
und wenn ich deine Stimme höre, die mit mir spricht. Nur dann fällt mir
der Abschied von dir leicht.
Danke!!!!!!!!

Mit einem kurzen Schwanzwedeln drückt ein Hund mehr Gefühle
aus als mancher Mensch mit stundenlagem Gerede .
( Lois Armstrong )

DAS Beste an einem Menschen ist sein Hund
Wie konntest du nur ???
Von Jim Willis 2001
Übersetzt von Elvira Rösch &Nicole Valentin – Willis
Als ich noch ein Welpe war , unterhielt ich dich mit meinen Possen und brachte dich zum Lachen .
Du nanntest mich dein Kind , und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und
so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich dein bester Freund . Immer , wenn
ich böse war , erhobst du deinen zeigefinger und fragtest mich „wie konntest du nur ?“
aber dann gabst du nach und drehtest mich auf den Rücken , um mir den Bauch zu kraulen .
Mit meiner Stubenreinheit dauerte es etwas länger als erwartet , denn du warst furchtbar
beschäftigt , aber zusammen bekamen wir das in den Griff . Ich erinnere mich an jene Nächte ,
in denen ich mich im Bett an dich kuschelte und du mir deine Geheimnisse und Träume
anvertrautest , und ich glaubte das Leben könnte schöner nicht sein . Gemeinsam machten wir
lange Spaziergänge im Park , drehten Rundenmit dem Auto , holten uns Eis (ich bekam immer
nur die Waffel , denn „Eiskrem ist schlecht für Hunde“ , sagtest du , ich döste stundenlang in der
Sonne , wärend ich auf deine abendliche Rückkehr wartete .
Allmählich fingst du an , mehr Zeit mit Arbeit und deiner Karriere zu verbringen und auch damit ,
dir einen menschlichen Gefährten zu suchen . Ich wartete geduldig auf dich , tröstete dich über
Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg , tadelte dich niemals wegen schlechter Entscheidungen
und überschlug mich vor Freude , wenn du heimkamst und als du dich verliebtest .
Sie , ist jetzt deine Frau , ist kein „Hundemensch“- trotzdem hieß ich sie in unserem Heim
willkommen , versuchte ihr meine Zuneigund zu zeigen und gehorchte ihr . Ich war glücklich
weil du glücklich warst .
Dann kamen die Menschenbabys , und ich teilte deine Aufregung darüber . Ich war fasziniert
von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern . Nur , dass du und
deine Frau Angst hattet , ich könnte ihnen weh tun , und so verbrachte ich die meiste Zeit in
einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte . Oh , wie sehr wollte auch ich sie lieben , aber
ich wurde zu einem „Gefangenen der Liebe“.
Als sie aber größer waren , wurde ich ihr Freund . Sie krallten sich in meinem Fell fest , zogen
sich daran hoch auf die wackeligen Beinchen , pieksten ihre Finger in meine Augen , inspizierten
meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase . Ich liebte alles an ihnen und ihre Berürung
Denn deine Berührung war jetzt so selten geworden . Ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt ,
wenn es nötig gewesen wäre . Ich kroch heimlich in ihre Betten , hörte ihren Sorgen und Träumen
zu , und gemeinsam warteten wir auf das geräusch deines Wagens in der Auffahrt .
Es gab eine Zeit , da zogst du auf die Frage , ob du einen Hund hättest , ein Foto von mir aus
der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich . In den letzten Jahren hast du nur noch
mit „Ja“ geantwortet und das Thema gewechselt . Ich hatte mich von „Deinem Hund“ in „nur
einen Hund“ verwandelt , und jede Ausgabe für mich wurde dir ein Dorn im Auge .
Jetzt hast du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt und du und sie werdet in eine
Wohnung ziehen , in der Haustiere nicht gestattet sind . Du hast die richtige Wahl für „deine
Familie“ getroffen , aber es gab auch mal eine Zeit , da war ich deine einzige Familie .
Ich freute mich über die Autofahrt , bis wir am Tierheim ankamen . Es roch nach Hunden
und Katzen , nach Angst , nach Hoffnungslosigkeit . Du fülltest die Formulare aus und
sagtest „ich weiß , sie werden ein gutes Zuhause für sie finden“ .
mit einem Achselzucken warfen sie dir einen gequälten Blick zu . Sie wissen , was einen Hund
oder eine Katze in „mittleren Jahren erwartet , auch mit „Stammbaum“.
Du musstest deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen , als er schrie „nein Papa!
sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!“ und ich machte mir Sorgen um ihn , um die Lektionen
die du ihm beigebracht hattest : über Freundschaft und Loyalität , über Liebe und Verantwortung ,
und über Respekt vor allem Leben .
Zum Abschied hast du mir den Kopf getätschelt , meine Augen vermieden und höflich
auf das Halsband und die Leine verzichtet . Du hattest einen Termin einzuhalten , und nun habe
ich auch einen .
Nachdem du fort warst , sagten die beiden netten Damen , du hättest wahrscheinlich schon
seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen , um ein
gutes Zuhause für mich zu finden . Sie schüttelten den Kopf und fragen
„Wie konntest du nur ?“
Sie kümmerten sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht . Natürlich werden wir
gefüttert , aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren.
Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter , sobald jemand an meinen Käfig kam , in der
Hoffnung , das seiest du – dass du deine Meinung geändert hättest – dass all dies nur ein
schlimmer Traum gewesen sei…oder ich hoffte , das es zumindest jemand wäre , der
Interesse an mir hätte und mich retten könnte . Als ich einsah , dassich nichts aufzubieten
hatte gegen das Um-Aufmerksamkeit – Heischen unbeschwerter Welpen , ahnungslos
gegenüber ihrem eigenen Schicksal , zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete .
Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam , um mich zu holen und trottete
hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum . Ein angenehm ruhiger Raum .
Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir , es sei alles in
Ordnung . Mein Herz pochte vor Aufregung , was jetzt wohl geschehen würde , aber da
war auch ein Gefühl der Erleichterung . Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit
abgelaufen .
Meiner Natur gemäß war ich aber eher um sie besorgt . Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr ,
und das fühlte ich , genau so wie jede deiner Stimmungen erfühlen konnte .
Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an , während eine Träne
über ihre Wange floss . ich leckte ihre Hand um sie zu trösten , genau so wie ich dich
vor vielen Jahren getröstet hatte .
Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb „ es tut mir ja so Leid“.
Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären , es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen ,
dass ich bald an einem besseren Ort wäre , wo ich weder ignoriert noch missbraucht
noch Ausgesetzt werden könnte oder auf mich allein gestellt wäre – einem Ort der
Liebe und des Lichts , vollkommen anders als dieser irdischr Ort .
Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes
zu verstehen zu geben dass mein „ Wie konntest du nur ? „ nicht ihr gegolten
hatte .
Du warst es , mein geliebtes Herrchen , an den ich dachte .
Ich werde immer an dich denken und auf dich warten .
Möge dir jeder in deinem Leben so viel Loyalität zeigen.

Liebe Frau Wielath,
nach ziemlich langer Fahrt sind wir alle drei wohlbehalten zunächst in
Dünshof und mittlerweile auch in Berlin eingetroffen. Drivy hat die
Fahrt wie ein Profi gemeistert. Heute absolviert sie ihren ersten
Arbeitstag im Büro. Die Kollegen haben Geschenke mitgebracht. Wo man
hintritt, quietscht und trullert es. Da kann man sich nur wohlfühlen.
(Vieles ist natürlich neu: die Menschen, die Straßen, die Autos, der
Lärm.... eigentlich alles!) Aber daran gewöhnt sie sich - man spürt es
jeden Tag mehr.
Ihnen noch einmal vielen herzlichen Dank für den kleinen Knirps und auch
für Ihre Gastfreundschaft. Wir haben uns sehr wohl bei Ihnen gefühlt.
Viele liebe Grüße
Susanne Borck

Über diese kleine Geschichte freue ich mich besonders da sie nicht von mir verfasst wurde
sondern von einer glücklichen neuen Skye-Mama die nach vielen Jahren endlich wieder ein
Skye - Mädchen in die Arme schliessen kann nachdem sie ihre ersten zwei Skyes kurz
nacheinander verloren hatte .
Einmal Skye , immer Skye
Eine schicksalhafte Begegnung
So, wie eigentlich jedes Jahr, bin ich mit meinem Mann und unserem Sohn Mitte März wieder auf der hier regelmäßig stattfindenden Hundeausstellung gewesen. Seit einigen Jahren waren wir selbst leider nicht mehr Hundebesitzer, aber wir liebten Hunde nach wie vor immer noch sehr. Der Wunsch, irgendwann im Leben mal wieder einen eigenen Hund zu besitzen, war immer noch im Hinterkopf.
Nun ja, wir gingen also am Sonntag zur Hundeausstellung und trafen dort auf die Ecke mit den “Skye -Terriern” und ihre Besitzerin und Züchterin Frau Wielath. Und ich glaube, das war Schicksal !
Skye - Terrier waren nämlich schon seit vielen Jahren meine Lieblingsrasse und sind es eben auch heute noch !
Die “ Skyes “ von Frau Wielath waren so schön und so lieb … und das Gespräch mit Fr. Wielath so nett … !!! Als sie uns dann sagte, dass sie aus der Nähe von Ravensburg ist (lustigerweise war mein Mann wenige Wochen zuvor geschäftlich dort gewesen und hatte noch zu uns gesagt: Ravensburg ist eine sehr hübsche und nette Stadt … , da könnten wir irgendwann mal privat hinfahren, damit ich es euch zeigen kann …) und Frau Wielath uns auch erzählte, dass sie demnächst einen Wurf plant … ging mir das Ganze einfach nicht mehr aus dem Kopf. Wir haben Adressen ausgetauscht und
Fr. Wielath schickte mir wenige Tage später Fotos per Email, die sie mir versprochen hatte.
Als nach einiger Zeit von Fr. Wielath die Information kam, dass ihre Hündin gedeckt sei und der Wurf Anfang Juni erwartet wird, beschäftigte mich der Gedanke, wieder Skye - Besitzer zu werden, immer mehr. Diese Rasse, ihr Charakter und ihr Aussehen sind einfach “meins”. Und die Vorstellung, in meinem Leben vielleicht doch noch mal einen Skye zu haben, machte mich unglaublich glücklich. Mein “armer” Mann wurde so lange von unserem Sohn und mir “bearbeitet, überzeugt und überredet” bis er dann schließlich JA sagte. Am Oster-Samstag rief ich bei Fr. Wielath an - am Karfreitag hatte ich mich nicht getraut zu stören - um unser Hunde-Baby (ein Mädchen) zu reservieren. Ich denke immer gerne an Fr. Wielaths Worte zurück - als sie zu mir sagte: “ …. aber herzlich gern ! “
Dann kam die lange Zeit des Wartens ….und des Zählens der Wochen und Wochen …. aber wir fühlten uns so glücklich !!! Endlich, an einem Samstagmorgen, gerade nach dem Frühstück …. 2 - 3 Tage früher als erwartet, kam der Anruf aus Bodnegg, um uns zu sagen, dass es für uns ein cremefarbenes Mädchen gibt und sie “Dream a little dream” heißt. Den Namen hat Fr. Wielath ausgesucht, aber wir hätten ihn nicht besser aussuchen können, denn “die Kleine” ist ja unser Traum !
Viele Wochen bevor die kleine “Dreamy” bei uns einziehen sollte, war schon alles für sie da ! Ein schönes Hundekörbchen, Wasser- und Futternapf, Leine, Halsband usw. …. was man eben so alles braucht …. Uns fehlte nur noch unser Hund !!!
Zweimal durften wir “unsere Kleine” besuchen und bekamen beide Male einen wunderbar leckeren Kuchen und Kaffee serviert. Das Zusammensein war so schön und nett - als wäre man eine Familie. Das werde ich (bzw. wir) nie vergessen.
Nun, gestern endlich war es soweit ! Wie erwartet, hatte ich vor lauter Aufregung nicht besonders gut geschlafen. Um 06:30 Uhr morgens fuhren wir in Richtung Ravensburg los.
Frau Wielath hatte für uns und ein anderes Paar, das auch an diesem Tag sein Hunde-Baby abholen wollte, einen wunderbaren Frühstückstisch gedeckt und lauter leckere Sachen aufgetischt und wie bei einem Familien-Treffen saßen wir noch gemütlich längere Zeit zusammen.
Dann kam “der große Abschied” …… aber für uns der lang ersehnte Moment, in dem wir unsere “Dreamy” mit ins Auto nehmen konnten und somit in ihr neues Leben.
Nun hat sie 3 neue Menschen, die sich immer liebevoll um sie kümmern werden und die glücklich sind, einen “ Skye “ zu haben !
von Josiane Giebeler
Offenburg, im August 2009

Die Geschichte eines treuen Hundes
In Edinburgh steht in der Candlemaker Street , nahe dem Tor zum Greyfriars
Friedhof ein Granitbrunnen , den die Bonzefigur eines kleinen , struppigen
Terriers krönt . Dieses Denkmal wurde 1872 errichtet , nachdem der Skye –
Terrier den die Figur darstellt gestorben war .
Die Stifterin , Baroneß Burdet-Coutts , ließ folgende Inschrift anbringen :
„ Greyfriars Bobby kurz vor seinem Tod modelliert .
Eine Huldigung an die liebevolle Treue und Anhänglichkeit von Greyfriars Bobby .
1858 folgte dieser treue Hund den sterblichen Überresten seines Herrn
zum Greyfriar Kirchhof und verweilte nahe dem Grab bis zu seinem eigenen
Tode 1872 .“
Bobby war ein kleiner , hängeohriger Skye –Terrier .
Kein Reiseführer Schottlands lässt unter den Sehenswürdigkeiten sein
Denkmal aus .
Alle Autoren die jemals uber Skye – Terrier geschrieben haben , erwähnen
mehr oder weniger ausführlich Bobbys Geschichte .
Walt Disney drehte sogar einen Film über diesen aussergewöhnlichen kleinen
Kerl .
Es gibt eine kleine Broschüre von Henry Hutton , die hier in gekürzter Form
folgt :
„ The True Story of Greyfriar Bobby “
Wärend der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts lebte in Midlothian ein
Bauer namens Gray . wie viele seinesgleichen war auch er jeden Mittwoch
auf dem Markt in Edinburgh anzutreffen . Stets wurde er von seinem zottigen
Hund Bobby begleitet . Pünktlich um 1 Uhr mittags , wenn von der Burghöhe
die Zeit durch einen Kanonenschuß angekündigt wurde , suchte Gray ein
kleines Wirtshaus in der Nähe von Greyfriars Churchyard auf . dort nahmen
Er und Bobby ihre Mittagsmahlzeit ein .
Jedesmal erhielt der Hund vom Wirt ein Brötchen geschenkt , dann folgte ein
Knochen .
Als John Gray 1858 starb , wurde er auf Greyfriars Kirchhof zur letzten Ruhe
gebettet . Am dritten Tag nach der Beerdigung , gerade als das Echo des
Kanonenschlags für die Mittagszeit verklungen war , wurden die Gäste des
Wirtshauses auf einen kleinen Hund aufmerksam , der durch die Tür kam
und sich dem Wirt näherte . Er sah diesen mit flehenden Augen an ,- ein Bild
des Jammers und Hungers . Der Wirt erkannte den vorher so fröhlichen und
gepflegten Bobby sofort . Mitleidsvoll gab er dem stummen Bittsteller ein
Brötchen . Ohne es zu fressen lief Bobby damit fort . Am folgenden Tag
Zur gleichen Zeit erschien Bobby wieder , und das wiederholte sich eine Weile lang . Nach ein paar Tagen beschloß der Wirt , dessen Neugier und Interesse
geweckt waren , dem Hund zu folgen und sein Versteck zu finden . Es war bald gefunden , denn Bobby – mit dem Brötchen in der Schnautze – rannte geradewegs zum Friedhof , wo er sich auf dem Grab seines Herrn niederlegte
und sein karges Mahl verzehrte . Der Hauptleidtragende , wenn nicht sogar der einzige Trauernde um den gutherzigen Bauern , war sein Freund Bobby gewesen.
Dieser Hund , nachdem er bei der Beerdigung dabei war , weigerte sich , den
frisch aufgeworfenen Grabhügel zu verlassen und erst qualvoller Hunger trieb
ihn für für kurze Zeit fort . Bobby`s Not und der Ort seines derzeitigen Aufenthalts kamen den neuen Besitzern seines früheren Heimes zu Ohren , und Bobby wurde dorthin zurückgeholt .
Es wird berichtet , das man dies drei mal versucht hat .
Jedoch alle Anstrengungen , ihn dazu zu bringen , seinen selbst gewählten Posten aufzugeben , schlugen fehl . Jedem Versuch folgte die schnelle
Rückkehr zu seinem Platz auf dem Friedhof . Hier auf dem Grab seines Herrn
oder ganz in der Nähe , blieb Bobby und verbrachte da seine Tage und Nächte .
Bei schlechtem Wetter suchte er Schutz unter einem nahen Grabstein . Er wiedersetzte sich allen gutgemeinten Versuchen mitleidiger Menschen , die
ihm ein neues Heim geben wollten . Nach einiger Zeit wurde Bobby eine Hütte als Schutz und Unterkunft in der Nähe des Grabes errichtet . Seine täglichen Besuche im Wirtshaus setzte er fort . Stets pünktlich zur gleichen Zeit erhielt
Bobby vom Wirt , Mr. Traill , ein Brötchen und einen Knochen . Er hatte auch noch andere Gönner , die ihm Futter gaben . So ging das einige Jahre .
Aber dann wurde es in der Stadt sehr viel genauer mit der Hundesteuer in Höhe
von sieben Shillingen genommen . Bobby wurde gefangen und erschien in
Begleitung seines Gönners und Beschützers , des Gastwirtes Mr. Traill , vor
Gericht . Dieser wurde beschuldigt , Bobby beherbergt zu haben . Man führte
die beiden vor den Magistat . Der milderte nach Anhören der geschichte die Verfügung und verzieh Bobby gnädig . Das rettete ihn vor einem vorzeitigen Ende . Der Lord Provost ( Bürgermeister ) , kam zufällig in den Gerichtssahl
und hörte Bobby`s Geschichte . Er übernahm es daraufhin , die Steuern für
den kleinen Hund zu zahlen . Außerdem ließ er für Bobby ein Halsband
anfertigen , mit einer Messingplatte darauf , die eine Gravierung erhielt :
„Erlaubnis für Bobby vom Lord Provost , 1867“
Der gütige Bürgermeisterhat auch tatsächlichseinem Versprechen getreu jedes Jahr
die fälligen Steuern für Bobby bis zu dessen Tod bezahlt .
Bobby , dieser bemerkenswerte kleine Hund wurdesehr alt .
Er wurde 1872 in einem Blumenbeet nahe dem Grab seines Herrn begraben .
Sein Halsband ist noch heute im Museum zu besichtigen .

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